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Westfälische Nachrichten, 22.02.2010

"Unsere Bahnhöfe müssen behindertengerechter werden"

Um auf diese Probleme aufmerksam zu machen und um neue Tipps zu erhalten, nahm er jetzt mit zehn weiteren Rollstuhlfahrern und deren Begleiter an einer Mobilitätsschulung der WestfalenBahn in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei teil. Wie benutze ich die Bindertentoilette? Welche Hilsmittel kann ich beim Einsteigen in den Zug anfordern? Wie bedient man als Rollstuhlfahrer eigentlich die Fahrkartenautomaten? Diese Punkte standen jetzt bei einer Probefahrt von Rheine nach Münster auf dem Programm.

Bereits auf dem Weg zu den Bahngleisen waren die Rollstuhlfahrer dabei auf fremde Hilfe angewiesen. Der Blick auf die Steilen Treppen macht deutlich - ohne Aufzug geht hier gar nichts. Um diesen benutzen zu können, benötigt man allerdings einen Bahn-Angestellten. Freundliche Hilfe ist zum Glück schnell gefunden.
Doch am Bahngleis angelangt, wartet ein neues Problem auf die Rollstuhlfahrer - der Spalt zwischen Gehweg und Zug. Also müssen Rollrampen her. Jedoch drängt die Zeit. Schließlich haben die Lokführer einen festen Zeitplan zu befolgen.
Deshalb rät Jenny Ewering, Kundenbetreuerin der WestfalenBahn: "Größere Gruppen von Rollstuhlfahrern müssen sich unbedingt schon eine Woche vor Reisebeginn anmelden."


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von: David Temmen

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